Die Geschichte des WAT Brigittenau

Geschichtlicher Rückblick über 95 Jahre Vereinsgeschehen des WAT-Brigittenau

Im Jahre 1919, im Jahr des Friedensvertrages, schlug die Geburtsstunde des WAT-Brigittenau.

Einige wenige Brigittenauer, die bei der "Freien Turnerschaft Leopoldstadt" dem Geräteturnen huldigten, machten sich selbstständig und gründeten den WAT-Brigittenau. Bald konnten die verrauchten Wirtshaus- und Kellerräume verlassen und der von der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellte Doppelturnsaal in der Schule Vorgartenstraße/Stromstraße bezogen werden. Ein regelmäßiger Turnbetrieb war dadurch möglich. Die Gründer gingen ausgerüstet mit grenzenlosem Idealismus und mit Begeisterung an die Arbeit. Opferbereitschaft und die Freude am Sport beflügelten die Pioniere des WAT-Brigittenau. Bis zum Jahre 1924 wuchs der Mitgliederstand auf 380 Sportler. Der Turnsaal war zu klein, und der Betrieb konnte auf die Schule Greiseneckergasse erweitert werden. Die Mitglieder verbrachten ihre gesamte Freizeit gemeinsam. Ausflüge wurden organisiert, Diskussionen wurden durchgeführt. Der Arbeitersport entwickelte sich zu einer politischen Kulturbewegung.

Neue Sportarten kamen hinzu; Kinderturnen, Frauengymnastik, Faustball und Raffball. In der Sparte Raffball war die Brigittenauer Mannschaft über Jahre hinweg sehr erfolgreich. Aus einem Bericht des Jahres 1929 lesen wir, dass sie in der obersten Spielklasse von ganz Österreich, vor Hetzendorf und Favoriten, den 1. Platz belegte.

Beim Kinderturnen erreichte man bald eine Jahresfrequenz von 15.000. Der Trainingsbetrieb wurde auf die Turnsäle Raffaelgasse, Allerheiligenplatz und Jägerstraße erweitert, das Turnen war an den Tagen Montag bis Samstag möglich.

Zunehmend verschlechterten sich die wirtschaftliche und politische Lage. Arbeitslosigkeit und der Kampf um das tägliche Brot waren bestimmend für die Schaffung von Gruppen, die bereit waren, für ihre Rechte zu kämpfen. Die Wehrturner des WAT-Brigittenau zählten zu einer der stärksten und aktivsten Abteilungen von ganz Wien.

In diesen Zeitraum fällt auch die Inbetriebnahme eines vereinseigenen Eislaufplatzes im Schulhof Stromstraße. Einige der arbeitslosen Mitglieder waren mit den notwendigen Arbeiten für diese Anlage beschäftigt. Die später äußerst erfolgreiche Sparte Eishockey wurde egründet. Wunderschöne, von den Beteiligten niemals vergessene Höhepunkte waren die großen Veranstaltungen des Arbeitersports. Das Bundesturnfest 1929 in Nürnberg wurde von vielen Brigittenauer WAT-Mitgliedern besucht. Im Jahre 1929 hat die Gemeinde Wien ein Areal von 50.000 m² (früher ein Hundedressurplatz) der ASKÖ für den Bau eines Sportplatzes zur Verfügung gestellt. Der 1931 eröffnete Sportplatz wurde für die Mitglieder des WAT-Brigittenau zur "Sommerheimat". Nicht nur damals arbeiteten viele Mitglieder des WAT-Brigittenau kostenlos auf dieser Sportanlage.

Die Mitgliederzahl wuchs von Jahr zu Jahr. Wo immer Sportler des WAT-Brigittenau dabei waren, gab es Erfolge, auf die alle stolz waren. Das Jahr 1931 brachte viele Höhepunkte für die Brigittenauer WAT-Sportler. Die Eröffnung des Turnerheimes am 17.1.1931 durch Prof. Julius Tandler und natürlich die zweite Arbeiterolympiade im Sommer zählen dazu.

Die Arbeiterolympiade in Wien war das größte und würdigste Ereignis der Arbeiterschaft und des Sportes. Zu dieser Zeit verzeichnete der Verein den größten Aufschwung. Nicht lange dauerte diese Entwicklung. Die Weltwirtschaftskrise, die ein Anwachsen des Faschismus in ganz Europa begünstigte, führte auch in Österreich zur Verhärtung der Fronten. 1934 kam es zur Niederschlagung der Arbeiterbewegung. Der WAT wurde aufgelöst, das unter großen Opfern geschaffene Eigentum des Vereins wurde beschlagnahmt.

Einzelne Mitglieder sammelten sich unter neutralen Namen in anderen Sportvereinen. Der Allgemeine Turnverein und die Sportgruppe GÖC waren "Anlaufvereine". Im Jahre 1938 war es aber auch damit vorbei. Viele Mitglieder des WAT wurden einberufen, viele kamen in Konzentrationslager. Ruinen, Trümmerhaufen, Hunger und die Trauer um liebe Freunde und Verwandte prägten das Ende des Krieges. Die Turnsäle waren zerstört.

Wieder mußte neu begonnen werden. Von einem unvorstellbaren Optimismus beseelt und mit einem beispielhaften Idealismus ausgestattet, begannen einige Mitglieder trotz großer persönlicher Entbehrungen die Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Das Turnen begann in einem Turnsaal ohne Glasscheiben in den Fensterrahmen. Bald kamen zu den ersten Pionieren andere alte und neue Mitglieder hinzu.

Weder die russische Besatzung noch die mangelnde Beleuchtung, auch nicht der Stromausfall oder die Unsicherheit in den Straßen konnten den Neuaufbau der Gruppe Brigittenau behindern. Bald kamen wieder neue Sparten hinzu, die Stammturnsäle konnten bezogen werden. Neue Schwerpunkte wurden gesetzt. Geräteturnen, Handball, Faustball nahmen neuen Aufschwung.

Höhepunkte waren die 1.-Mai-Sportfeste im Stadion und die Teilnahme an den ASKÖ-Bundesfesten. Das Kinderturnen entwickelte sich zu einem richtigen "Breitensport". 60 Kinder in den Turnsälen waren keine Seltenheit. Die Funktionäre arbeiteten mit der Begeisterung weiter, mit der der Verein vor dem Jahre 1934 geführt wurde. Aus dem Kinderturnen entwickelte sich eine sehr starke Jugendgruppe, von der viele heute als Funktionäre tätig sind.

Die Wochenendtreffen spielten sich abwechselnd in den einzelnen Wohnungen ab, bis am 8.4.1961 das Turnerheim wieder seiner Bestimmung übergeben wurde. Auf der Sportanlage wurden durch viele freiwillige Arbeitsstunden die leichtathletischen Anlagen in einen verwendbaren Zustand gebracht; die Leichtathletiksektion entwickelte sich zu einer schlagfähigen Mannschaft. Das "weiße B" am blauen Leibchen war bei vielen Meetings und auf vielen Siegespodesten zu sehen. Erfolge gab es auch im Hand- und Faustball.

Der WAT-Brigittenau gehörte immer schon zu den innovativen Gruppen in Wien. Ob es das Trampolin-(Federtuch)-Springen war, das als erstes beim WAT 20 eingeführt wurde. Ob Gruppenturnwettkämpfe, Radwochenendtouren, Sportwochen für Kinder (die Basis für spätere jugendliche Mitarbeiter), ob Schulungswochen für Jugendliche oder die Betreuung von Gefäßkranken. Turniere, Vergleichskämpfe, Saalveranstaltungen, Sportfeste, Schimeisterschaften, usw.; ein intensives Eigenleben hat den Verein geprägt.

Die neu renovierte Sportanlage, die 1978 wieder ihrer Bestimmung übergeben wurde, bot den Aktivitäten des WAT 20 gute Gelegenheit. So zählte seit vielen Jahren der WAT-Brigittenau zu den führenden Vereinen bei den ÖSTA-Prüfungen und bei den ASKÖ-Dreikampfabnahmen.

Obmänner nach 1945:

1945

Neugründung des WAT-Brigittenau 1. Obmann TG Plach

1946

Leopold Hopsa

1956

Karl Baumruck

1980

Werner Brunner

1986

Rudi Jircik

1991

Kurt Emersberger

 

Im Jahre 1987 wurde der Vereinssitz auf die Sportanlage der ASKÖ-Brigittenau verlegt. Klubräume und alle Nebenanlagen stehen den Mitgliedern zur Verfügung.

Nun dürfen wir an die wesentlichsten Ereignisse des letzten Jahrzehntes erinnern.

Ein Erfolgsrezept, das wir mit den Erfahrungswerten der letzten Jahre entwickelt haben, hat das letzte Jahrzehnt geprägt. Eine Vielzahl an großen Veranstaltungen, die in regelmäßigen Abständen abgehalten wurden, hat es uns ermöglicht, den Verein nicht nur zu stabilisieren, sondern darüber hinaus zu einer sehr kompakten und homogenen Gemeinschaft zu formen.

1989

Jubiläumsveranstaltung anläßlich der 70-Jahr- Feier im Haus der Begegnung

1990

90-Jahr Jubiläum unseres Heimatbezirkes mit großem Sportspektakel aller Sportvereine des Bezirks auf unserer Sportanlage - Sport verbindet eben!

1990

die Entscheidung zum Bau einer Sporthalle (vorerst als Eishalle geführt) wurde unter aktiver Mitarbeit von Funktionären des WAT- und ASKÖ- Brigittenau getroffen

1991

der Umbau unseres Sportplatzes mit neuem Sekretariat für ASKÖ und WAT sowie der Neubau der Eishalle wurden abgeschlossen

1992

große Sportschau im HdB-Brigittenau - mit internationaler Beteiligung unserer Sportfreunde aus Trebic und einer slowakischen Volkstanzgruppe

1993

der bereits existierende Bezirkslauf des WAT-Brigittenau wurde erstmals in ein riesiges Sportspektakel im neuen Sportzentrum der ASKÖ-Brigittenau eingebunden

1994

75-Jahr-Jubiläumsveranstaltung des WAT-Brigittenau im HdB unter dem Motto "Sport und Magie"

1995

die seit 1991 bestehende Eishalle wird nun in eine echte Mehrzweckhalle umgebaut, mit vielen neuen Möglichkeiten und starker Aufwärtsentwicklung in vielen Sparten (Basis für Mitgliederzuwachs und Leistungssteigerung im bisherigen Vereinsangebot, starke Entwicklung unserer Kursprogramme)

1996

Sportschau des WAT Wien in der neuen Brigittenauer Sporthalle unter starker Beteiligung des WAT-Brigittenau, es waren an die 1.000 Zuschauer und 400 Aktive anwesend

1997

Sportschau "Bewegte Bilder - bewegte Menschen" in der Brigittenauer Sporthalle - das war die bisher die am besten gelunge Veranstaltung. Viele Gäste und Besucher gratulierten und meinten: "Das ist nur bei Euch in der Brigittenau möglich !"

1998

geprägt war dieses Jahr von 3 Großveranstaltungen, die wir als Benefizgala für eine unserer Mitarbeiterinnen, die im Jahr davor schwer verunglückt war, veranstaltet hatten: am 5. Juni einen Klavierabend, am 19. Juni die große Benefizgala, am 3. Juli ein Sommerfest. Diese Veranstaltungsreihe war nicht nur geprägt vom Wunsch zu helfen, sie hat darüber hinaus das Gefühl für Solidarität und Verbundenheit innerhalb der Gruppe (auch darüber hinaus) vertiefen können.

1999

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des 80-jährigen Bestandsjubiläums des WAT-Brigittenau mit der Hauptveranstaltung „Lets have a party" in der Halle der ASKÖ-Brigittenau, die sehr großen Erfolg brachte.

2000

Im Frühsommer stand unser Sportspektakel auf der ASKÖ-20-Sportanlage unter dem Motto „100 Jahre Brigittenau" auf dem Programm, das gemeinsam mit Sportlern der Union-Brigittenau und unter der Patronanz der Bezirksvorstehung abgewickelt wurde. Im November gab es als Abschlußveranstaltung des Jubiläumsjahres in der Sporthalle ein Sportfest, wieder gemeinsam mit der Union-Brigittenau. Die Veranstaltung wurde sehr lebendig und mit leichtem Wettkampfcharakter zwischen den beiden Bezirkssportverbänden abgewickelt.

2001

Dieses Jahr gab es keine Großveranstaltung, dafür volle Konzentration auf geordneten Übungs- und Wettkampfablauf. Kinder- und Jugend-Sportwochenende in Annaberg, Sportspektakel und Bezirkslauf im Juni, Herbstwanderung durch die Ötschergräben waren unsere wesentlichsten Veranstaltungen. Im November hatten die Mitarbeiter ein 2-tägiges Zukunftsseminar in Kirchschlag i. d. Buckligen Welt, unter Einbeziehung von vielen jugendlichen Ideenbringern, die sich in weiterer Folge erfolgreich und aktiv in unser Vereinsleben eingegliedert haben.

2002

Umsetzung vieler im Zukunftsseminar vom Vorjahr entwickelten Ideen (Mitarbeiterfortbildungen, EDV-unterstütztes Buchhaltungsprogramm, Installation einer eigenen Home-Page mit Diskussionsplattform). Intensive Vorbereitungsarbeiten für die nächstjährige Großveranstaltung in der Sporthalle.

2003

Im März fand unsere bisher größte und erfolgreichste Veranstaltung unter dem Motto „Cirque de la Bre" statt,die weit über unsere Bezirksgrenzen hinaus Aufsehen erregt hat. Viele positive Impulse sind von diesem Großereignis ausgegangen und haben sich sehr belebend auf unser Vereinsleben ausgewirkt. Organisatoren, Mitwirkende und Zuschauer erinnern sich noch heute gern an dieses Ereignis.

2004

Es war für den WAT-Brigittenau ein eher ruhiges Jahr. Vereins- und Kursprogramme liefen im gewohnten Rahmen - allerdings mit steigender Tendenz zu den Vorjahren. Auf einige Neuerungen ist aber doch zu verweisen: das diesjährige Gschnas zeigte sich runderneuert und wurde ein toller Erfolg, zum Herbstausflug mussten wir wegen des starken Zulaufs erstmals 2 Autobusse führen. Gegen Ende des Jahres konnten wir den neu angeschafften Airtrack in Betrieb nehmen, den ersten seiner Art in Wien, von dem wir uns weitere Impulse im Turnbetrieb erwarten.

2005

Im Februar fand die fällige Hauptversammlung statt, bei der Berichte über die letzten 2 Jahre gegeben und bei der Neuwahl der bestehende Vorstand im wesentlichen bestätigt wurde, wobei einige junge Funktionäre in den Vorstand nachgekommen sind. Kurse, die über die Sommermonate abgehalten werden, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Mit Beginn des Herbstsemesters waren wir bereits mit den Vorbereitungen zu unserem nächsten Großereignis, der Sportschau im März 2006 unter dem Motto „Märchen aus 1001 Nacht", beschäftigt.

2006

Das zentrale Thema, neben all unserer Aktivitäten im Vereins- und Kursprogramm, war die Sportschau am 26. März in der Brigittenauer Sporthalle, bei der unsere Sparten Ausschnitte aus ihrem Übungsprogramm geboten haben. Alle haben sich in Musik, Choreographie, Ausstattung und Inhalt der Darbietung an das Motto „Märchen aus 1001 Nacht" gehalten und so ist eine Veranstaltung wie aus einem Guss gelungen. Mehr als 300 Aktive haben an der Schau teilgenommen und wurden von 700-800 Zuschauern beklatscht und umjubelt. Die Reaktionen auf dieses Sportereignis waren umwerfend und haben uns sehr stolz gemacht. Die Erlebnisse während der Vorbereitungsarbeiten und die Anspannung am Tag der Veranstaltung haben bei den Teilnehmern Zusammengehörigkeitsgefühl und Harmonie nachhaltig gefestigt und die WAT-Familie weiter anwachsen lassen.

2007

Das Jahr 2007 war gekennzeichnet von Auszeichnungen und Anerkennungen, die der WAT-Brigittenau für sein Engagement im Bereich des Breitensports erhalten hat.
Bei einem von der ASKÖ und der Sektion Sport im Bundeskanzleramt österreichweit ausgeschriebenen Vereinswettbewerb zum Thema „Junge mit Junggebliebenen“ wurde unsere Bewerbung von einer Fachjury unter die 10 besten der eingereichten Projekte gewählt. Die Preise wurden im Bundeskanzleramt von Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer übergeben.
Bei einer Prüfung seitens der Bundessportorganisation haben wir für 45 unserer Angebote das Qualitätssiegel „Fit für Österreich“ zuerkannt bekommen. Geprüft wurden u.a. der Ausbildungsstand der Übungsleiter und Übungsleiterinnen, die Inhalte der angebotenen Programme und Einrichtungen, wie auch die Organisation innerhalb des Vereines.
Diese Auszeichnungen sollten aber kein Ruhekissen darstellen, sondern waren uns Auftrag bei einem Mitarbeiterseminar im Oktober 2007 bestehende Programme und Einrichtungen zu überprüfen und Neues anzudenken. Bis zum Jahresende konnten wir feststellen, dass einige der erarbeiteten Projekte gestartet bzw. bereits umgesetzt wurden.
Ein Blick auf die Statistik der letzten Jahre zeigt uns auch, dass wir auf regelmäßig steigende Mitgliederzahlen verweisen können.

2008

Von den Ideenfindungen des im Vorjahr abgehaltenen Mitarbeiterseminares konnte einiges umgesetzt werden, wie z. B. der „Wasserball“, eine Veranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestandes im Brigittenauer Hallenbad mit vielen Programmpunkten.
Auch ein neuer Kurs für Männer 60+ (reine Männersache) wurde in das Programm aufgenommen.
Bei der fälligen Jahreshauptversammlung konnte über die gute Arbeit und den guten Zustand des WAT-Brigittenau berichtet werden. Damit wurde dem bestehenden Vorstand bei der nachfolgenden Neuwahl weiterhin das Vertrauen ausgesprochen.

2009

Wichtigstes Thema dieses Jahres war das 90-Jahr-Jubiläum des WAT-Brigittenau, das mit zwei imponierenden Veranstaltungen gefeiert wurde, die auch über die Bezirksgrenzen hinaus großen Anklang gefunden haben.
Vorerst wurde in einer beachtlichen Sonderausstellung im Brigittenauer Bezirksmuseum nicht nur der Vereinsgründung im Jahr 1919 gedacht, sondern auch die Entwicklung des Vereines über die Jahrzehnte bis zur Jetztzeit gezeigt.
Die große Sportschau „History“ in der Brigittenauer Sporthalle am 14. März übertraf aber doch alles bisher Gezeigte. Ein buntes Programm, bei dem alle Vorführungen dem gewählten Motto folgten und den Werdegang unseres Vereines zeigten. Dazu großes Lob von allen Seiten und Ansprachen von Bezirksvorsteher Derfler, Vizebürgermeisterin Laska, Sportminister Darabos und WAT-Präsident Pöttler.
Neu in Betrieb genommen wurde der Open-Air-Gymnastikplatz, der ab dem Sommer zur Verfügung gestanden ist.

2010

war ein sehr erfolgreiches Jahr für den WAT-Brigittenau.
Als neues Kursangebot konnten wir mit geprüften Instruktorinnen „Zumba“ starten, das auf Anhieb groß angenommen wurde.
In den Sommermonaten wurde auf der Sportanlage erstmals das Angebot „SOWIESO“, von Interface veranstaltet, von uns mitorganisiert und betreut. Das ist ein Angebot für Kinder mit Migrationshintergrund, denen über 2 Wochen einerseits Deutschunterricht und nachmittags ein Sportprogramm geboten wurde. Über 100 Kinder haben bereits im ersten Jahr dieses Angebot angenommen.
Der WAT-Wien startete in den Sommermonaten mit der Aktion SPORT.PLATZ.WIEN, wo an 31 aufeinanderfolgenden Tagen an wechselnden Standorten in den Bezirken Gymnastik-Mitmachbewerbe geboten wurde, an denen der WAT über 5.000 Wienerinnen und Wiener begeistern konnte. Die Werbewirksamkeit, mit den Ankündigungen in den Medien und den Aktionen selbst, konnte auch beim WAT-Brigittenau mit steigenden Mitgliederzahlen registriert werden.

2011

Im März fand die Hauptversammlung statt, wobei der Vorstand im wesentlichen weiterhin bestätigt wurde.
Bei der Sportgala im Wiener Rathaus ist der WAT-Brigittenau für das Kurs-Angebot der „Kilo-Purzel-Kids“ in der Kategorie „Gelebte Integration“ mit dem ersten Preis der Sport-Stars 2011 ausgezeichnet worden.
Um den Erfolgslauf und den erreichten Standard unseres Vereines weiter zu festigen haben sich die Mitarbeiter im Herbst zu einer Klausur getroffen, um über weitere Zielsetzungen zu beraten.

2012

Die Mitgliederzahl, zusammengesetzt aus Teilnehmern am Vereinsprogramm und den Kursangeboten stieg bereits auf über 1.200 Aktive an.
Der WAT-Brigittenau hat sich immer dem Breitensport verschrieben. Die Tatsache, dass sich nur aus breiter Basis auch Spitzenleistungen erbringen lassen, hat sich in überzeugender Weise bewahrheitet. Die Trampolinsparte, die jungen Tennisspieler/innen und die Inlinehockeyteams haben nicht nur auf nationaler sondern auch auf internationaler Ebene beachtliche Erfolge zu verzeichnen.

2013

Die letzte große Sportschau hat der WAT-Brigittenau im Jahr 2009 veranstaltet, also war es an der Zeit, eine neue Großveranstaltung zu planen und auch durchzuführen. Ein Motto wurde gefunden, „Around the World“ war die Devise, der sich alle Darbietungen anschlossen. Die Freude an der Veranstaltung war nicht nur bei den ca. 800 Besuchern groß, sie hat die Gruppe der etwa 400 aktiven Teilnehmer einmal mehr während der Vorbereitungen und bei der Veranstaltung selbst eng zusammenwachsen lassen.
Neben diesem arbeitsintensiven Ereignis durften die bereits traditionellen Gemeinschaftsveranstaltungen wie Schitag, Gschnas, das Pfingstwochenende für Kinder und Jugendliche, sowie der Wandertag im Herbst nicht fehlen.
Ein Fixpunkt im Jahresprogramm ist auch das große Sportfest auf unserer ASKÖ-Sportanlage  mit den Kinderläufen und dem Bezirkslauf am Fronleichnams-Donnerstag.

 

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